
Autofahren auf Madeira ist kein Hexenwerk – aber es ist anders: Steigungen über 20 %, kilometerlange Tunnel, Nebelbänke im Hochland und Bergstraßen, auf denen plötzlich Kühe stehen. Die gute Nachricht: Die Schnellstraße VR1 ist modern und mautfrei, und mit den richtigen Gewohnheiten (und am besten einem Automatik) wird die Insel zum Fahrparadies. Hier sind die Fahrtipps, die 2026 wirklich zählen.

| Thema | Madeira-Realität |
|---|---|
| Getriebe | Automatik dringend empfohlen – Anfahren an 20-%-Steigungen ist mit Schaltung Stress |
| Maut | Keine – VR1 und alle Straßen sind gratis |
| Tempolimits | 50 km/h Ort / 80–100 km/h VR1 (beschildert) |
| Promillegrenze | 0,5‰ (0,2‰ für Fahranfänger) |
| Tunnel | Dutzende, teils mehrere Kilometer – Licht an, Abstand halten |
Abseits der VR1 geht es sofort bergauf oder bergab – Rampen mit 15–25 % sind normal, etwa hinauf nach Monte, ins Nonnental (Curral das Freiras) oder zu vielen Quintas. Die Regeln: bergab im niedrigen Gang statt Dauerbremsen, bergauf entschlossen Gas, und an steilen Ampeln/Kreuzungen die Handbremse nutzen. Genau deshalb lohnt der Aufpreis fürs Automatikgetriebe.
Die Südküsten-Schnellstraße VR1 verbindet Flughafen, Funchal und Ribeira Brava – modern, mautfrei, mit kurzen Beschleunigungsspuren: beim Auffahren zügig einfädeln. Die Insel ist von Tunneln durchzogen; Licht einschalten passiert im Mietwagen meist automatisch, Sonnenbrille vor der Einfahrt abnehmen hilft gegen das Schwarzloch-Gefühl.

Sonne in Funchal heißt nichts für den Pico do Arieiro oder die Hochebene Paul da Serra – dort warten oft Nebel, Wind und 10 Grad weniger. Im Nebel: Abblendlicht, Tempo runter, den Mittelstreifen als Leitlinie. Nach Regen können Bergstraßen Geröll tragen; Hinweisschilder ernst nehmen.
Die historischen ER-Straßen (etwa Richtung São Vicente oder Ponta do Pargo) sind schmal, einspurig mit Ausweichbuchten – und gelegentlich von Kühen blockiert. Wer bergauf fährt, hat Vorrang; gehupt wird vor blinden Kurven kurz und freundlich.

Pflicht ist es nicht, aber dringend empfohlen: Anfahren an 20-%-Steigungen, Serpentinen und Stop-and-go in Funchal sind mit Automatik deutlich entspannter. Früh reservieren – Automatikautos sind zuerst weg.
Nein – die VR1 und alle übrigen Straßen der Insel sind mautfrei.
Zahlreich, aber modern und gut beleuchtet. Licht an, Abstand halten, Sonnenbrille vor der Einfahrt abnehmen – dann sind sie der einfachste Teil der Insel.
Die Straße ist gut ausgebaut, aber wetterabhängig: Nebel und Wind sind häufig. Früh morgens fahren – beste Sicht, freie Parkplätze am Gipfel.
In den Tiefgaragen am Rand der Altstadt (z. B. Almirante Reis oder Anadia) – die Gassen selbst sind eng, einbahnig und videoüberwacht.
Hinweis: Auto Jardim nimmt am DiscoverCars-Partnerprogramm teil. Wir empfehlen nur Dienste, die wir selbst nutzen würden.
Stand: Juni 2026. Straßen- und Wetterverhältnisse ändern sich – vor Ort prüfen.